Warum ein Gutachten zu Ihrer Bau- / Immobilienfinanzierung so wichtig ist ...
Wer heute ein Haus, eine Immobilie finanziert lenkt seinen Blick häufig auf die Konditionen der ersten Zinsfestschreibung. Doch dieser Blick kann manchmal zu kurz sein.
Man sollte die Finanzierung bis zur vollständigen Bezahlung durchkalkulieren ...
Die Überschrift hört sich gut an, aber wie soll das gehen? Nun, wer eine günstige Kondition für z. B. eine 10-jährige Zinsbindung hat, weiß nicht, wie das Zinsniveau in 10 Jahren, nach Ablauf der Zinsvereinbarung aussieht.
Wenn das Zinsniveau dann höher ist, wieviel "mehr" an Zinsen kann Ihr Haushaltsbudget vertragen? Die wenigsten Immobilienbesitzer haben ihr Darlehen in den ersten 10 Jahren zurückgezahlt. Ein nur 2 %-Punkte höhere Anschlusszins kann die Finanzierung bei einer angenommenen Darlehenssumme von 150.000 um rund 3.000 Euro im Jahr verteuern. Und diese Mehrbelastung muss das Haushaltsbudget hergeben.
Genau deshalb ist es wichtig, dass man die Finanzierung auch für die Zeit nach der Zinsbindung berechnet. Wenn man erkennt, dass die Grenze des Haushaltsbudget schon bei einer moderaten Zinserhöhung ausgeschöpft ist, sollte man sich für eine längere Zinsbindung oder einem Finanzierungsmodell mit einer längeren Zinssicherheit entscheiden.
Das spätere Zinsänderungsrisiko bringt in Hochzinsphasen einige Immobilienbesitzer in große Bedrängnis, und sollte deshalb nicht unterschätzt werden.
Aus diesem Grunde ist ein Finanzierungsgutachten der richtige Weg, diese Möglichkeiten zu veranschaulichen, damit man vorher die richtige Schlüsse für das eigene Finanzierungskonzept ziehen kann.
Hier ein Beispiel, wie ein Finanzierungsgutachten aussehen könnte:
